Naturheilpraxis Karin Putfarken
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Phythotherapie

Phytotherapie ist der lateinische Begriff für Kräuterheilkunde bzw. Pflanzenheilkunde.

Die Pflanzenheilkunde wird praktisch in allen Kulturen der Erde angewendet und ist eines der ältesten Heilverfahren.
Zur Anwendung kommen Tees, Tinkturen (=alkoholische Kräuterauszüge), Bäder, Umschläge, Salben und noch andere Zubereitungen.

Durch die Hexenverfolgung im Mittelalter ging leider viel Wissen verloren, das aber allmählich wieder entdeckt wird.
Große Namen von Heilkundigen tauchen hier auf, z.B. Hildegard von Bingen, Paracelsus oder Pfarrer Kneipp. Heute nimmt die Phytotherapie neben der Homöopathie und anderen Naturheilverfahren wieder einen großen Stellenwert ein.


Die giftigsten Stoffe können wir übrigens im Pflanzenreich finden. Schon Paracelsus sprach zu seiner Zeit, daß jedes Ding ein Gift ist und es auf die Dosis ankommt. Dieser Spruch hat heute noch mehr Aktualität als damals, nicht nur in Bezug auf Pflanzenheilkunde, sondern auch auf Ernährung und Lebensweise:


"Was ist, das nit Gifft ist?
Alle Dinge sind Gifft
und nichts ohn' Gifft! -
Allein die Dosis macht,
daß ein Ding kein Gifft ist."


Da jedes Ding ein "Gift" sein kann, ist es eben auch in der Phytotherapie wichtig, gezielt zu behandeln und richtig zu dosieren. Die landläufige Meinung besagt zwar, Naturheilmittel hätten keine oder nur wenige Nebenwirkungen, was aber so nicht ganz stimmt, wie wir schon im o.g. Text gesehen haben. Deshalb sollte man sich hier ein umfangreiches Wissen aneignen oder sich entsprechend gut beraten und behandeln lassen, nach vorheriger Diagnosestellung.
Auch der weithin so gepriesene Kamillentee kann, über einen zu langen Zeitraum getrunken, genau die Beschwerden machen, gegen die er eigentlich helfen sollte.

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